Ich kenne diesen Raum
und halte ihn.

Ich weiß, wie es ist, wenn im Außen vieles funktioniert und im Inneren etwas nicht mehr mitkommt.

Über viele Jahre war ich in verantwortungsvollen Rollen tätig. Im internationalen Konzern ebenso wie im Mittelstand. In komplexen Zusammenhängen und in direkter Führungsverantwortung.

Ich weiß um Struktur, Entscheidungsdruck und die Anforderungen, die entstehen, wenn andere sich auf dich verlassen.

Und ich kenne den Moment, in dem man merkt, dass reines Funktionieren nicht mehr trägt.

Meine mentale und körperliche Erschöpfung in der Mitte meines Berufslebens war kein Ende. Sie war ein Wendepunkt.

Nicht weg von dem, was war,
sondern hin zu dem,
was innerlich gefehlt hat.

Ein prägender Abschnitt meines Lebens waren fünf Jahre in Südafrika.

Ein bewusster Neuanfang, der vieles infrage gestellt hat, was zuvor selbstverständlich war.

Dieser Perspektivwechsel hat mich gelehrt, mit Unsicherheit zu leben, ohne handlungsunfähig zu werden.

Und zu erkennen, dass Mut nicht bedeutet, den Weg zu kennen, sondern ihn zu gehen, obwohl er noch nicht klar ist.

Über die Jahre wurde mir deutlich: Berufliches und Privates existieren nicht getrennt voneinander. Wir sind dieselbe Person in unterschiedlichen Rollen.

Was innerlich ungeklärt bleibt, wirkt.
Ob wir es wahrnehmen oder nicht.

Sich selbst Zeit zu schenken für das, was sich zeigen und wachsen möchte, nenne ich Entwicklung.


Nicht als notwendige Optimierung.
Sondern als bewussten inneren Prozess, der auch im Außen wirksam wird.

Ich begleite Menschen, die spüren, dass Denken allein sie an einem bestimmten Punkt nicht mehr weiterbringt.

Meine Arbeit folgt keinem festen Ablauf und ist kein Programm.

Ich halte einen klaren Rahmen. Darin entsteht ein Raum, in dem sich zeigen darf, was bisher keinen Ausdruck hatte und dennoch wirkt.

Ich bin nicht laut.
Und ich respektiere dein Tempo.

Ich erkenne das Wesentliche, auch dann, wenn es noch keinen Namen hat.

Und ich bleibe, auch wenn es unbequem wird.

InnenWirkung